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Monatsplakat August  

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WORT ZUM MONAT  

   

Seniorengottesdienst für den Bezirk Mainz

24. September 2017

Zu einem besonderen Gottesdienst waren die älteren Glaubensgeschwister des Bezirkes nach Mainz eingeladen. Dort diente Bischof Vogel dieser Gemeinde und las zu diesem Gottesdienst das Textwort aus Psalm 71,18 vor:

„Auch im Alter, Gott, verlass mich nicht, und wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.“

Zu Beginn seines Dienens ging der Bischof jedoch erst auf ein anderes Bibelwort ein:

„Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!“ (Offenbarung 3,10.11).

Bezugnehmend auf dieses Bibelwort stellte der Bischof zunächst die Verheißung von der Wiederkunft Christi in den Mittelpunkt. Es kommen schon Versuchungen auch an die Älteren in der Gemeinde heran, die das Kommen Jesu in Frage stellen oder in die ferne Zukunft schieben wollen. „Alter schützt vor Torheit nicht“, ist eine bekannte Redensart. Der Bischof änderte diesen Satz etwas und sagte: „Alter schützt vor Versuchung nicht.“ Da sind mancherlei Bedrängnisse im Leben, Ereignisse im persönlichen Erleben aber auch in unserer Umgebung, die es schwer machen, an dem Wort der Verheißung festzuhalten. Es gilt, nicht einzuknicken durch das, was geschieht. Wichtig ist, dass man sich auf Jesus Christus ausrichtet, am Wort im Glauben festhält, „dass niemand deine Krone nehme“. Dann ist man in der Lage, die Menschen, die Dinge um uns wie mit göttlichen Augen zu sehen.

In der Welt sind in unserer Zeit manche Drohgebärden wahrzunehmen. Aber hier ist auch die göttliche Zusage zu bemerken, dass die vier Engel an den vier Ecken der Erde die vier Winde halten (Offenbarung 7,1). Auch die einst Noah gegebene Verheißung wird sich erfüllen: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1.Mose 8,22)

„Auch im Alter, Gott, verlass mich nicht“, diese Bitte bringt der Psalmdichter zum Ausdruck, nachdem er bekannt hatte, dass Gott ihn von Jugend auf gelehrt hat (Vers 17). Es bringt das Alter mancherlei Beschwerden mit sich, da ist manchmal Trauer durch den Verlust eines lieben Menschen. Wer sich im Vertrauen zu Gott, zu Jesus Christus hält, kann dennoch sich freuen in der Seele.

Der Bischof zitierte eine Aussage von Bezirksapostel Wend, dass man bis ins hohe Alter noch lernen könne. Oft zieht man sich im Alter zurück mit den Argumenten, man könne dieses und jenes nicht mehr leisten, man sei zu alt, zu schwach.

Bischof Vogel erwähnte Kaleb, einen der Kundschafter, die Mose ausgesandt hatte, das Land zu erkunden, in das sie nach Gottes Geheiß ziehen sollten. Dieser sagte: „Und nun siehe, der Herr hat mich am Leben gelassen, wie er mir zugesagt hat. Es sind nun fünfundvierzig Jahre her, dass der Herr dies zu Mose sagte, als Israel in der Wüste umherzog. Und nun siehe, ich bin heute fünfundachtzig Jahre alt und bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tage, da mich Mose aussandte. Wie meine Kraft damals war, so ist sie noch jetzt, zu kämpfen…“ (aus Josua 14, 10.11)

Das vorgelesene Psalmwort beinhaltet auch den Auftrag, die Macht Gottes und das Evangelium, diese frohe Botschaft, den Jüngeren zu verkündigen. Man muss da nicht viel reden. Die jungen Menschen verspüren schon, wie wichtig und wertvoll uns die Begegnung mit Christus im Gottesdienst ist, unsere Ausrichtung auf ihn und die frohe Erwartung seines Wiederkommens. Das kann ihnen für ihr Leben Orientierung geben.

Das gemeinsame Gebet „Unser Vater“, Verkündigung der Sündenvergebung, Feier des Heiligen Abendmahls, Schlussgebet und Segen waren auch, wie in jedem unserer Gottesdienste, bewegende Momente, Grund zur Dankbarkeit und Freude.

Text: HU

Fotos: UW

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