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Festgottesdienst für den Bezirk Mainz

29.01.2017

Heilige Versiegelung, Ruhesetzung nach 51 Jahren Amtstätigkeit, Ordination von zwei Evangelisten und Vorsteherbeauftragung für den Bezirk Mainz

 „Ich freue mich, dass wir miteinander die Chance haben, diesen Gottesdienst zu erleben“, mit diesem Worten begrüßte Bezirksapostel Koberstein am Sonntag, den 29. Januar 2017, in der Neuapostolischen Kirche in Wiesbaden die Glaubensgeschwister des Bezirkes Mainz und der Gemeinde Wiesbaden. Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort:Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.“ (Hebräer 10, 23).  

Mit bebendem Herzen Gottes Macht anbeten …

Zunächst ging der Bezirksapostel auf die Erkenntnis der Größe und Allmacht Gottes ein und gab den Rat, diese bei jedem Gottesdienstbesuch im Herzen zu haben, anknüpfend an den Text des Chorliedes: „Anbetend deine Macht und Größe versinkt in Nichts mein bebend Ich.“ Nicht aus Angst soll unser Herz vor Gott beben, sondern vor seiner Allmacht, seiner Allwissenheit, vor ihm als dem Gott und Vater der Liebe im Bewusstsein unserer eigenen Unvollkommenheit. Wenn wir so Gott gegenübertreten würden, öffnet er uns sein Herz für seine Größe und Allmacht.

… seine Huld und Liebe will durch uns himmelgleich machen.

„Wir wissen, der liebe Gott hat nicht vorgesehen, diese Erde zum Himmel zu machen. Die neue Schöpfung wird keine redigierte Erde sein, sondern etwas völlig anderes“. Gott wolle aber heute da, wo wir sind, die Umgebung „himmelgleich“ machen. Himmelgleich sei ein Zustand der Liebe, der Zuneigung, des sich dem anderen Zuwendens. Auch das sei eine großartige Aufgabe; zuerst in der Ehe, dann in der Gemeinde. Das bedeute nicht, fehlerfrei zu sein, auch nicht sündlos. Das werde bleiben, bis der ewige Gott allein die Geneigtheit der Sünde von uns Menschen nimmt. Aber es bedeute, das Anderssein unseres Nächsten nicht nur gerade einmal so naserümpfend zu akzeptieren, sondern einfach anzunehmen und dennoch liebevoll sich allen zuzuwenden. Diese Aufgabe gab der Bezirksapostel der versammelten Festgemeinde mit.

Unsere Hoffnung – die Wiederkunft Jesus Christus

In den Mittelpunkt stellte der Bezirksapostel das Festhalten am Bekenntnis der Hoffnung. Unsere Hoffnung hänge eng zusammen mit unserem Glauben. „Wenn ich nicht glaube, habe ich auch keine Hoffnung“. Der Glaube würde im Gottesdienst  belebt. „Was ist Inhalt unserer Hoffnung?“ Im Zentrum stehe die Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu Christi. Diese ist beschrieben in 1. Thessalonicher 4, 13-18, „von dort her wissen wir, wie der Herr die bereiteten Brautseelen hier und aus den jenseitigen Bereichen zu sich nimmt. Das glauben wir felsenfest. Und deswegen ist das auch unsere Hoffnung“, sagte der Bezirksapostel. In Hebräer 6, 19 wird diese Hoffnung als Anker beschrieben. Anker geben einem Schiff bei Sturmwarnung Halt, damit es nicht hin- und hergerissen wird.

… und völliges Bauen und Vertrauen auf die Gnade Gottes

Apostel Petrus gab den Rat: „…setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade“ (1. Petrus 1, 13). Diese Hoffnung aus dem Glauben sei absolut berechtigt, weil Gott es versprochen hat, so der Bezirksapostel, und betonte: „Und wenn manches auch geschieht, was wir nicht verstehen, es ist unsere felsenfeste Hoffnung und Überzeugung: Der Herr wird am Ende Sieger sein. Und nichts kann sich ihm in den Weg stellen. Denn er ist treu.“ Es sei unsere Aufgabe, dies mit beiden Händen festzuhalten. „Diese Hoffnung, geboren aus dem Glauben, freut sich mit jedem, dem Gott gnädig ist. Und niemals käme solch eine Seele auf die Idee, neidisch zu sein, wenn Gott einem anderen gnädig ist. Selbst wenn wir vielleicht einmal mit menschlichen Maßstäben gemessen zu dem Ergebnis kommen könnten, er hat es gar nicht verdient. Was einer verdient hat, misst der liebe Gott selbst. Und da er Liebe ist, wird er immer lieben.“

Gott schenkt Gelegenheiten, unsere Hoffnung begeistert zu bekennen

Das Festhalten an dieser Hoffnung möge zugleich auch ein Leben, ein Ausstrahlen und ein Bekenntnis sein, gab der Bezirksapostel abschließend für die praktische Glaubensanwendung mit:

 „Das, was Gott tut, ist Grundlage unserer Hoffnung und unseres Glaubens. Da darf man mit Begeisterung darüber reden und das auch glaubwürdig weitergeben.“

-  „Möge uns das gelingen und der liebe Gott uns offene Augen schenken für die sich uns bietenden Gelegenheiten, dieses Bekenntnis abzulegen.“

-  „Jetzt gilt es, jetzt ist es Zeit, davon zu reden, was in uns lebt, eine lebendige Hoffnung in einer Zeit, die oft von viel Hoffnungslosigkeit geprägt ist. Wir schauen froh und zuversichtlich auf unseren Gott, auf das, was er tut und auf die Wiederkunft Christi. Das ist unsere Hoffnung, unser Anker und unser Trost.“

 

In diesem Gottesdienst versetzte  Bezirksapostel Koberstein den Hirten und bisherigen Vorsteher der Gemeinde Mainz-Kostheim Helmut Urban nach 51-jähriger Amtstätigkeit in den Ruhestand.

Für die Gemeinde Mainz-Kostheim empfing Priester Thomas Kranz, bisher Gemeinde Wiesbaden, das Evangelistenamt und wurde als Vorsteher beauftragt. Priester Friedbert Zimmer aus Rüsselsheim wurde ebenfalls zum Evangelisten ordiniert zur Unterstützung des Hirten und Vorstehers Friedbert Treber. Außerdem empfingen in diesem Gottesdienst drei Kleinkinder und zwei größere Kinder das Sakrament der Heiligen Versiegelung und damit die Gabe des Heiligen Geistes.

 

 

 

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