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WORT ZUM MONAT  

   

Bezirksapostel Bernd Koberstein besucht den Bezirk Mainz und spendet den Segen zur Silberhochzeit

 

30.08.2015

 

 "Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat."

Ein ganz besonderer Gottesdienst erwartete an diesem hochsommerlichen Sonntagnachmittag die Glaubensgeschwister des Bezirkes Mainz in der neuapostolischen Kirche in Wiesbaden. Bezirksapostel Bernd Koberstein hatte sich angekündigt, um einen Gottesdienst durchzuführen und in diesem festlichen Rahmen dem Bezirksältesten Ralph Buch und seiner Frau Claudia den Segen zur Silberhochzeit zu spenden.

Zu Beginn des Gottesdienstes stimmte der Chor die Gemeinde mit einem stimmungsvollen Lied ein, welches im Besonderen die Freude an Gott und seinem Wirken ausdrückt. Bezirksapostel Koberstein ging deshalb zum Anfang seiner Predigt auf den Gedanken der Freude ein. Obwohl ihm in seiner Funktion als Seelsorger durchaus bewusst sei, dass man unter Krankheit und Sorgen nicht immer Grund habe, Freude im Herzen zu tragen, so sei es doch möglich und auch wichtig, selbst im Leid tiefe Freude zu empfinden. Denn diese Freude entstehe aus dem Gedanken heraus, dass Gott einem zu jeder Zeit nahe ist. Auch der Gedanke „der Herr kommt bald“ gebe immer wieder Anstoß zu tiefempfundener Freude. Jesus Christus wird auf diese Welt wiederkommen und seine Braut zu sich nehmen, so steht es in der Heiligen Schrift beschrieben und dies gilt als oberstes Glaubensziel. Der tiefe Glaube an dieses Ereignis und das innere Überzeugtsein, dass Gott einem nahe ist und einem ganz persönlich sein Vertrauen und seine Gnade schenkt, mache diese Freude so groß, so der Bezirksapostel. Und manchmal sei genau diese Freude im Leid noch intensiver, noch größer und noch tiefer in der Seele.

Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Textwort aus Psalm 103, die Verse 2-4: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle Deine Gebrechen. Der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit.“ Der Bezirksapostel beleuchtete in seiner Predigt die wichtigsten Schwerpunkte dieser Verse. „…vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat…“ heißt es am Anfang. Wieviel Gutes erfährt man doch jeden Tag, manchmal merkt man es gar nicht oder nimmt es als selbstverständlich hin. Und plötzlich kommt eine Sorge, ein Leid und alles Gute ist vergessen, zumindest für einen Moment. Das sei nur menschlich und gerade deshalb gelte die Aufforderung, sich das Gute einfach immer wieder bewusst zu machen. „…der dir alle deine Sünden vergibt…“ heißt es weiter in dem Textwort. Was für ein Glück für den, der mit Sünde nicht leichtfertig umgehe und sich bewusst sei, dass Sünde von Gott trenne, so der Bezirksapostel. Denn aus dem Gedanken der Gnade Gottes heraus habe man auch die Kraft, das Gute zu sehen. Ein weiterer Schwerpunkt im Textwort lautet „…und heilet alle deine Gebrechen…“. Damit seien in erster Linie Gebrechen der Seele gemeint wie Unversöhnlichkeit, Unfrieden oder Unzufriedenheit. Diese könnten mit der Sündenvergebung nicht beseitigt werden, sondern müssen geheilt werden. Die Kraft dazu erhalte man in der Predigt und aus dem Heiligen Abendmahl heraus. Im letzten Teil des Textwortes wird die Erlösung beleuchtet. Sie sei nochmal als eine weitere Steigerung zur Vergebung und zur Heilung anzusehen, als Hineinführen in die Herrlichkeit. Der Bezirksapostel beschrieb diesen abstrakten Begriff Herrlichkeit sehr klar und unmissverständlich in Verbindung mit der göttlichen Freiheit. Wenn man als Christ machen kann, was man möchte und es ist immer in völliger Übereinstimmung mit Gott, dann sei das absolute Freiheit. Diese Freiheit sei dicht verknüpft mit der Erlösung, denn die Erlösung befähige einen, mit dieser Freiheit umzugehen, die wiederum in der Herrlichkeit herrschen wird. „…der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit…“. Am Ende des Psalmwortes wird deutlich, dass schlussendlich alles an Gottes Gnade gelegen ist. Vergebung, Heilung und Erlösung, alles ist von der Gnade Gottes abhängig, die jeder Mensch erleben kann. Wenn man das Bedürfnis dazu in der Seele trägt, schenkt Gott jedem Menschen seine Gnade und Liebe.

Apostel Gert Opdenplatz ging in seinem Beitrag zur Predigt auf die Wichtigkeit der Gemeinde ein. In dieser Gemeinschaft könne man Freude, aber auch Leid teilen. Man betet zusammen, die ganze Gemeinde nimmt Anteil und die Erfahrungen der Glaubensgeschwister geben einem Stärkung und Halt. Wie auch immer die Verhältnisse sein mögen, in der Gemeinschaft gibt es immer Grund, Gott zu loben und zu preisen – was für eine Kraftquelle.

Im Anschluss an die Predigt erfolgte die Segensspendung zur Silberhochzeit. Als Einstimmung auf diesen besonderen Moment trug der Chor das altbekannte Kirchenlied „So nimm denn meine Hände…“ vor. Bezirksapostel Koberstein richtete einige persönliche Worte an das Silberhochzeitspaar und ging dabei im Besonderen auf die Aspekte Gnade, Liebe und Gemeinschaft ein. 25 Jahre lang durfte das Paar die Gnade Gottes erleben und noch immer stehen beide an Gottes Hand. 25 Jahre lang durften beide so viel Liebe erfahren – natürlich im gegenseitigen Lieben, aber auch im Geliebtsein durch Gott. 25 Jahre lang durften beide die wohltuende Gemeinschaft genießen, untereinander und in der Gemeinschaft der Kirche Christi. Und heute, an diesem Jubiläumstag, sagt Gott erneut zu: meine Gnade ist auch weiterhin mit euch. Ich werde nie aufhören, euch zu lieben. Und ihr werdet immer in der Gemeinschaft mit mir bleiben. Der Bezirksapostel wies aber auch auf die Aufgabe hin, die damit verbunden sei. Liebe will angewandt werden, Gnade muss ergriffen werden und nach dem Leben in der Gemeinschaft muss man suchen. Der Segen zur Silberhochzeit gebe die notwendigen Kräfte dazu, auch in den nächsten Ehejahren gemeinsam mit Gottes Hilfe treu zueinander zu stehen. Bei der Spendung des Segens an das Brautpaar konnte man spüren, dass die Gemeinde mit viel Herzensbewegung dem Geschehen folgte und in der Fürbitte für das Silberpaar eintrat. Ein schönes Erleben für die ganze Gemeinde am Schluss eines herausragenden Gottesdienstes.

 

Bericht: NP

Fotos: VL

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